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CITES-News. Ausnahmeregelung für Musikinstrumente jetzt offiziell beschlossen

Nach der Abstimmung vorgestern wurde der Aufnahme der Ausnahmereglung für Musikinstrumente bei der CITES-Vertragsstaatenkonferenz stattgeben. Alle Musikinstrumente und Zubehöre werden wieder ohne CITES-Nachweis handelbar sein.

Vom 17. bis 28. August findet in Genf (Schweiz) die CITES Vertragsstaatenkonferenz (CoP18) statt. Dort wurde heute dem Antrag der EU und Kanadas offiziell stattgegeben, fertige Musikinstrumente, -teile und fertige Musikinstrumenten-Zubehöre als Ausnahme von CITES II in die Fußnote #15 aufzunehmen. Diese Produkte werden somit wieder ohne artenschutzrechtliche  Genehmigungen (CITES-Nachweis) handelbar sein. Auch für Endverbraucher wird dadurch der Handel mit gebrauchten Musikinstrumenten Wieder leichter. Diese können jetzt wieder ohne Nachweis verkaufen werden. Wer viel mit seinem Musikinstrument unterwegs ist, kann jetzt aufatmen, das Reisen mit Musikinstrument die Palisander enthalten ist somit wieder einfacher.

Keine Ausnahme gilt weiterhin für den nach CITES I gelisteten Rio Palisander = Dalbergia nigra sowie für Dalbergia cochinchinensis – in CITES II mit der Fußnote #4 gelistet, welche alle Teile und Erzeugnisse dieser Art einschließt. 

Darüber hinaus wurde vereinbart, weitere Verbesserungen von Fußnote #15 – auch in Bezug auf Musikinstrumente – innerhalb der nächsten drei Jahre in einer Studie zu beurteilen. Über einen Vorschlag, zukünftig ein Musikinstrumenten-Zertifikat zu verwenden, wird auf den nächsten CITES-Treffen diskutiert.

Mit der Ausnahmereglung verliert bei in Krafttreten auch die Buchführungspflicht in Deutschland nach §6 BArtSchV für die betroffenen Musikinstrumente ihre rechtliche Grundlage. Der genaue Termin, ab wann dies entfällt, wird noch bekanntgegeben.

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